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Peugeot Hybrid 3

Hybrid  ist in aller Munde - auch in der Zweiradbranche. Peugeot stellt als eigenen Beitrag zum Thema Umweltschutz ein Hybrid Dreirad vor. Dank seiner Technologie stehen bei einem Verbrauch von nur zwei Litern auf 100 km Reichweite 48g/km CO2 Ausstoß entgegen.

 

 

 

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Schön anzusehen war der Roller - und natürlich die Pilotin. Schon 2008 auf der Motor Show Paris zeigte Peugeot den Vorgänger HYmotion3. Der sah genauso aus nur mit einem Dach. Auch die Motorleistungsangabe lag beim "alten" Modell mit 21 kW noch um 15 kW niedriger als beim Modell in Mailand. Vorne treiben zwei Elektromotoren mit jeweils 4,5 PS, an jedem Rad einer, das Dreirad im Stadtverkehr bei niedriger Geschwindigkeit an. Hinten schiebt ein normaler 300er bzw. 500er (dann sind bis zu 36 kW drin) Verbrennungsmotor und lädt die Batterien für die E-Triebwerke bei höherem Tempo wieder auf. Abbremsmanöver werden ebenfalls zur Gewinnung elektrischer Energie genutzt. Rein mit den E-Motoren soll die Reichweite bei (nur) 10 Kilometern liegen. Daher ist wie bei jedem Hybrid der Mischbetrieb ein unabdingbares Muss - auch in der Stadt. Denn in Paris, Rom oder Madrid hält sich so ziemlich keiner ans innerörtliche Tempolimit.

 

 

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Drei Räder sind sicherer als zwei Räder. Der Hybrid3 ist wie schon der MP3 von Piaggio vorne mit einer Pendeltechnik ausgestattet. Peugeot spricht von einem 30 Prozent geringerem Bremsweg als bei einem vergleichbaren Rollermodell. ABS und die zusätzliche Verzögerung durch den Laufwiderstand der beiden Elektromotoren an den Vorderrädern sollen das bewirken. Über ein integrales Bremssystem (PBS) werden die Bremsen vorne uns hinten gleichzeitig über einen Bremshebel aktiviert.

 

 

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BILD: HYmotion3, bekannt von der Motor Show in Paris 2008

 

Durch die Stop-Start-Automatik wird der Betrieb des Verbrennungsmotors noch effizienter. Beim Ampelstopp oder Verkehrsstau ist der Benziner auf Standby - also aus und springt an sobald er wieder gebraucht wird. Wie bei allen Hybriden bringt dieses Konzept die größte Ersparnis im überfüllten Stadtverkehr. Nur hier sich lässt der E-Motor  spritsparend einsetzen. Für den typischen morgendlichen  weiteren "Anreiseverkehr" aus den Satelittenstädten oder vom Lande kommt in der Praxis nur der 300er bzw. 500er Motor zum Einsatz. Und dann verbraucht der Hybrid (hoffentlich) nur genausoviel wie seine viel leichteren Rollerkumpanies.

Noch ist das Roller Hybrid eine Concept-Studie. Peugeot denkt aber über die Realisierung als Serienmodell nach.

 

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BILD OBEN: Querliegendes Federelement, jetzt beim aktuellen Hybrid3 verdeckt

 

 

 

 

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BILD OBEN: Einer der beiden 4,5 PS starken Elektromotoren an der Vorderachse 

BILD UNTEN: Felge und massive Bremsscheibe des Hybrid3

 

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