
Vor wenigen Tagen unternahm der bekannte taiwanesiche Roller Hersteller Kymco einen weiteren Schritt auf dem Weltmarkt. Zusammen mit Kawasaki unterzeichnete man am eigenen chinesichen Festlandsstandort einen Joint Venture Vertrag.

Beide Konzerne investieren rund 10 Millionen US Dollar in Changzhou, um die geimsame Firma CK&K (Changzhou Kawasaki&Kymco Kwang Yang Engine Co. Ltd) im National High-Tech-District zu gründen. Produziert werden sollen in einer extra dafür neu entstehenden Produktionsstätte auf dem bereits seit 1995 vorhandenen Kymcogelände Multipurpose Motoren. Also benzingetriebene Motoren die z.B. in Laubblasegeräten, Kettensägen, Kleingeneratoren, Rasenmähern und Wasserpumpen zum Einsatz kommen werden. Beliefert wird mit diesen Produkten vorwiegend der nordamerikanische Markt. Produktionsbeginn ist voraussichtlich Januar 2010. Ab dann ist eine Gesamtproduktion von 890.000 Einheiten das gemeinsame Ziel.
Ob über dieses Ziel hinaus auch nach dem gegenseitigen Kennlernen beider Produzenten Motoren für Zweiräder oder gar ein Kawasaki Roller herauskommt, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass es Kawasaki an Motorrollern in der eigenen Produktpalette fehlt. In Zeiten stark rückgängiger Verkaufszahlen im Motorradgeschäft liegt die Überlegung nahe sich im solideren Rollermarkt eventuell zu engagieren. Einen erfahrenen Partner auf diesem Gebiet hätte man ja bereits gefunden. |